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Wie man einen Metall-Detektor auswählt

Bc. Michal Kuczaj

Bei der Auswahl Ihres ersten Metalldetektors kann Sie die schier endlose Vielfalt an Typen, Funktionen und anderen Features überraschen. Welcher Detektortyp ist für Sie am besten geeignet? Welche Eigenschaften sind am wichtigsten? All dies beantworten wir in diesem Artikel.

Inhalt:

  1. Grundlegende Einteilung
  2. Klassischer Detektor
  3. Handdetektor (Pinpointer)
  4. Taucher-Detektor
  5. Hand-Sicherheitsscanner
  6. Eigenschaften und Funktionen
  7. Fazit

Grundlegende Einteilung

Metalldetektoren unterscheiden sich je nach Technologie in zwei Typen – analog und digital.

Analog

Analoge Metalldetektoren sind viel einfacher hinsichtlich Konstruktion und der Anzahl an angebotenen Funktionen. Zur Einstellung dienen übliche Drehknöpfe. Im Vergleich zu digitalen Geräten haben sie eine etwas schnellere Reaktion (da keine nachträgliche Signalverarbeitung stattfindet), doch dieser Unterschied wird durch die ständige Modernisierung digitaler Detektoren immer kleiner. Einen analogen Detektor treffen Sie daher heute nur noch selten an.

Digital

Derzeit sind eindeutig digitale Metalldetektoren im Aufschwung, und zwar aus mehreren Gründen. Sie bieten unendliche viele Funktionen, die das Finden spezifischer Metallarten erleichtern, ihre Bedienung ist dank übersichtlicher Displays in Kombination mit Tasten intuitiv und nicht zuletzt müssen Sie heute dafür keinen monatelangen Lohn ausgeben. Auf unserem E-Shop finden Sie daher ausschließlich digitale Detektoren.

Konstruktion

Jeder Detektor kann je nach Verwendungszweck unterschiedlich konstruiert sein.

KLASSISCHER DETEKTOR

Wenn man Metalldetektor sagt, stellt man sich wahrscheinlich ein Gerät mit Griff und langem Stab vor, an dessen Ende sich die sogenannte Spule befindet, die insgesamt an einen Fadentrimmer erinnert. Diese Detektoren sind am häufigsten zu sehen, dank ihrer universellen Verwendung – Sie können damit verborgene Schätze, alte Münzen, Goldlagerstätten oder verlorenen Schmuck finden.

HANDDETEKTOR (PINPOINTER)

Pinpointer, auch „Suchgeräte“ genannt, sind deutlich kleiner. Sie bestehen aus einem Griff und einer länglichen Spule. Dienen als sekundärer Detektor in Kombination mit dem klassischen großen Detektor. Mit diesem finden Sie zunächst die ungefähre Position des Objekts und der Suchdetektor mit kleinerer Reichweite zeigt Ihnen beim Eintauchen in den Boden genau an, wo Ihr Fundstück liegt.

TAUCHER-DETEKTOR

Dieser Typ ist eine Kombination aus klassischem und Handdetektor. Er besteht aus einem einfachen Griff, verbunden mit einer runden Spule, und muss selbstverständlich eine hohe Wasserdichtigkeit aufweisen. Wegen des Einsatzes unter Wasser nutzt er zur Signalisierung Vibrationen und einige Modelle können nach Austausch der Spule auch als Suchgerät verwendet werden.

HAND-SICHERHEITSSCANNER

Diese Detektoren dienen nicht der Schatzsuche, sondern dem Aufspüren versteckter gefährlicher Gegenstände an Personen. Am häufigsten werden sie von verschiedenen Sicherheitsagenturen an Flughäfen und ähnlichen öffentlichen oder privaten Bereichen verwendet. Aufgrund ihres Zwecks benötigen sie keine große Reichweite oder Hunderte von Funktionen.

Eigenschaften und Funktionen

Nun konzentrieren wir uns auf klassische Metalldetektoren und ihre wichtigsten Eigenschaften und Funktionen, die Sie bei der Auswahl berücksichtigen sollten.

Frequenz

Ein entscheidender Parameter für die korrekte Funktion des Detektors. Je nach Art der Objekte muss der Frequenzbereich eingestellt werden. Je höher die Frequenz, desto kleinere Schätze können Sie finden. Einige Detektoren bieten auch einen Multi-Frequenz-Modus, der mehrere Frequenzen gleichzeitig nutzt und so die Chance auf einen Fund erhöht.

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Diskrimination

Wenn Sie hingegen von ständigen Funden unerwünschter Gegenstände genervt sind, können Sie diese sogenannte „diskriminieren“, also ignorieren. Wenn Sie also nicht jeden Nagel oder Metallverschluss in der Umgebung entdecken wollen, reicht es, die Diskrimination nach dem jeweiligen Metalltyp einzustellen.

Suchmodus

Viele moderne Detektoren enthalten mehrere Suchmodi je nach Umgebung, in der Sie sich befinden (z.B. Park, Feld oder Strand). Jeder Modus ist für optimale Ergebnisse in der jeweiligen Umgebung optimiert und bietet unterschiedliche Frequenzbereiche. Einige Detektoren sind auch mit einem Modus für die Suche nach Gold an mineralreichen Orten ausgestattet.

Wussten Sie schon...

Kein Detektor hat eine fest definierte maximale Reichweite. Diese hängt immer auch vom Bodentyp sowie von Größe und Leitfähigkeit des Objekts ab. Ein kleines Schmuckstück können Sie in mineralhaltigem Boden nur wenige Zentimeter weit entdecken, eine Metallschatztruhe in trockenem, lockeren Boden hingegen über einen halben Meter.
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Von links: Konzentrische, Mono-Spule und DD-Spule

Typ und Größe der Spule

Die Spule ist das wichtigste Teil des Detektors. Deshalb ist es entscheidend, die geeignetste für die jeweilige Umgebung auszuwählen. Größere Spulen eignen sich ideal für freie Felder ohne Müll, kleinere Spulen sind präziser und registrieren weniger unerwünschte Gegenstände.

Weiterhin werden sie unterschieden in konzentrische Spulen (größte Reichweite und Abdeckung), Mono-Spulen (ähnliche Reichweite und Abdeckung, aber schlechtere Leistung in mineralisiertem Boden) und DD-Spulen (funktionieren am besten in mineralisiertem Boden, benötigen für die gleiche Reichweite aber größere Abmessungen).

Wasserdichtigkeit

Wenn Sie ein leidenschaftlicher Schatzjäger sind, werden Sie es sicher schätzen, wenn Ihr Detektor wasserdicht ist. Schließlich handelt es sich um ein relativ teures Gerät und es wäre schade, es zu ruinieren. Detektoren führender Hersteller sind heute bis zu mehreren Metern wasserdicht, sodass Sie keine Angst vorm Nasswerden haben müssen.

Gewicht und Komfort

Vergessen Sie auch nicht Ihren Komfort. Je größer die Spule und je robuster der Detektor, desto höher ist auch das Gewicht. Bei längerer Benutzung kann sich das in Müdigkeit von Rücken und Armen bemerkbar machen. Hersteller lösen das oft durch leichtes Plastik und Spulenstangen aus Kohlenstofffasern.

Kopfhörer

Wenn Sie Ihr Umfeld nicht mit dem akustischen Signal stören möchten, können Sie zum Detektor kabelgebundene oder kabellose Kopfhörer anschließen. Gleichzeitig sparen Sie Batterieleistung, reduzieren Umgebungsgeräusche und erkennen so auch schwächere Signale besser. Viele Detektoren in unserem Angebot haben Kopfhörer als Teil des Lieferumfangs.

Fazit

Die Wahl des geeignetsten Metalldetektors ist eine heikle Angelegenheit. Hoffentlich hat Ihnen dieser Artikel etwas aufgezeigt, wie die Detektoren eingeteilt sind, was Sie von ihnen erwarten können und vor allem, auf welche Eigenschaften Sie bei der Auswahl achten sollten.

Planen Sie die Suche nach Goldlagerstätten oder kleinen Schmuckstücken? Detektoren mit hoher Frequenz sind die klare Wahl.

Haben Sie vor, Objekte aller Art zu suchen? Dann schauen Sie nach Detektoren mit Multi-Frequenz. Der Hersteller Nokta nennt das SMF (Simultaneous Multi Frequency), Minelab dagegen Multi-IQ, es handelt sich jedoch um dasselbe.

Ein Rucksack kann zum Detektor praktisch und geräumig sein, zum Ausgraben des Schatzes eine Klappschaufel, für die nächtliche Suche eine Taschenlampe oder Stirnlampe und für jedes Wetter auch Thermobekleidung.

Viel Erfolg bei der Suche!

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Autor des Artikels: Bc. Michal Kuczaj

Copywriter

Schon seit meiner Kindheit interessiere ich mich für alles, was schießt, schneidet, schnell fährt und Lärm macht. Zu meinen Hobbys gehören Grafik, 3D-Druck, Origami, Gartenarbeit und Videospiele. Ab 2023, wenn ich bei Balistas arbeite, erstelle ich Produktbeschreibungen, schreibe Artikel, mache Fotos für Banner und soziale Medien und bediene 3D-Drucker.

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